Grundsätzlich gilt: Je niedriger die eingesetzte Frequenz, desto größer die Eindringtiefe, aber desto geringer die Auflösung oder umgekehrt: Je höher die eingesetzte Frequenz, desto geringer die Beobachtungstiefe aber desto höher die Auflösung. Ganz generell kann man bei einer Antennen-Mittenfrequenz von 100MHz Strukturen von mehreren dm-Ausdehnung bis ca. 4-10m Tiefe erfassen, bei 400 MHz erfasst man Strukturen im Sub-dm Bereich bis ca. 1-3m Tiefe. Achtung, alle Angaben sind stark abhängig vom Substrat! Dabei bereiten tonige Bereiche erhebliche Probleme. In reinem Ton und Löß funktioniert die Radarmethode nicht. Am besten geeignet sind trockene Sandsteine, Kristallingesteine oder Kalkstein. In der gesättigten Zone zu messen ist jedoch (mit speziellen Einschränkungen) grundsätzlich möglich.
Zunehmend wird Georadar in Ingenieurbüros zur zerstörungsfreien Erkundung und Qualitätssicherung im Bau- und Umweltsektor eingesetzt. Aber auch an Forschungsinstituten findet die Methode als Werkzeug in vielen Projekten Anwendung für die eine hochauflösende Kenntnis der Untergrundstrukturen Voraussetzung ist.
Einige Beispiele welche Aufgaben im Georadarforum bereits mit Georadar gelöst werden konnten sind:
Geologie:
Bau:
Hydrogeologie:
Sonstiges: